15. Sprechen Sie smartphonisch?

Liebe Leserin, lieber Leser,
 
wussten Sie eigentlich, dass es eine eigene Smartphone-Sprache gibt?
 
Warum Sie mehr darüber erfahren sollten? Weil es meiner Meinung nach ein gutes Thema ist, mit Ihrem Kind über sein Smartphone ins Gespräch zu kommen. Sie können sich ein wenig Vorinformieren in diesem Text und dann beispielsweise zu Ihrem Kind gehen und sagen: „Du, ich habe da einen Artikel gelesen, in dem wurde ein wenig über die aktuelle Smartphone-Sprache berichtet. Schau, diese Begriffe wurden dann genannt….. Kennst Du die auch? Oder benützt ihr andere? Welche? ….“ Sie sehen, worauf ich hinaus will. Auf diesem Weg zeigen Sie Interesse an Ihrem Kind und an der Welt Ihres Kindes. Und das ist immer ein wunderbarer Weg, in Kontakt zu kommen mit Ihrem Kind. Und ein guter Kontakt ist letztendlich immer der Grundstein für eine gute Beziehung. Vielleicht sagen Sie sich: Ich habe doch ganz schön viel Kontakt mit meinem Kind, aber darum doch noch keine gute Beziehung?
 
Doch was ist die Definition für eine gute oder schlechte Beziehung? Ich bin der Meinung, zu einer guten Beziehung gehören auch Auseinandersetzungen, Streits oder Meinungsverschiedenheiten. Beziehung bedeutet auch Reibung. Wenn Sie jedoch das Gefühl haben, die schönen, liebevollen und warmen Zeiten kommen zu kurz und Sie fühlen sich unwohl, nehmen Sie externe Hilfe in Anspruch.
 
Für heute wenden wir uns der Welt der Handysprache zu. Besonders in Chats (WhatsApp etc.) wird diese verwendet. Sie kennen sicher die Emoticons. Auf diese werde ich hier nicht näher eingehen. Ich möchte Sie in die Welt der Smartphone-Sprache einladen, in der es um Abkürzungen, die sich meist aus ganzen Sätzen oder Kurzsätzen zusammensetzen, dreht.
 
Fangen wir mit einem Beispiel an, das Sie vielleicht schon gehört haben: „lol“. Das bedeutet „laughing out loud“ – also laut herauslachen, oder einfach nur „l“, was „lachen“ bedeutet. Daraus ergibt sich dann noch „lolwech“: „Ich schmeiss mich weg vor lachen“.
 
Vielleicht müssen Sie selbst jetzt ein bisschen lächeln? Eigentlich doch recht kreativ, was unsere Kinder da so produzieren. Oder schauen Sie mal das hier: „blbr“: „Bussi links Bussi rechts“, „CUL8R“: „See you later“ (bis später….), „hane“: „have a nice evening“ (schönen Abend wünsche ich), „KISS“: „Keep it simple and stupid“ (Erklär das einfacher), „kkk“: „Küsschen Küsschen Küsschen“, „Will“: „Was ist los“, oder aber auch „mfg“ – da denken Sie jetzt sicher sofort, klar, das weiss ich! Ich verrate Ihnen die Übersetzung in Chat-Sprache: „mega fett grins“…….. Nun, wir müssen wohl noch einiges dazulernen, wenn wir ein wenig Zugang zur Smartphone-Welt finden wollen. Ein paar Begriffe nenne ich Ihnen noch, den Rest erfragen Sie bei Ihrem Kind 😉
 
Da hätten wir noch: „akla“, das bedeutet „alles klar“, oder „ASAP“: „As soon as possible“ (so bald wie möglich), „biba“: „bis bald“, wird häufig zur Verabschiedung verwendet oder
„gn8“: „Gute Nacht“, „omg“: „Oh my god“, „thx“: „Thanks“, „afk“: „away from keyboard“, was meint, dass man kurz weg ist, oder auch „bbl“: „be back later“ (bin später wieder da), um seine Abwesenheit kund zu tun.
 
Nun? Gefällt Ihnen das sogar ein wenig? Um so besser! Schaun Sie mal, was Ihr Kind noch so alles kennt an aktueller Chat-Sprache!
 
Ich verabschiede mich für heute gebe Ihnen den Tip:
 
Überraschen Sie Ihr Kind doch mal mit einer netten Kurznachricht in Chat-Sprache. Da wird es Augen machen!
 
In diesem Sinne:
 
„afk“
 
„bbl“
 
„biba“
 
Ihre Eva-Maria Pitman

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